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Social Media Marketing - lohnt sich das?

Eine der Fragen, die ganz oft an uns gestellt werden ist, ob sich Aktivitäten in den sozielan Medien für ein Unternehmen überhaupt lohnen. Vielleicht überrascht sie unsere Antwort: Häufig lohnt sich der Aufwand in Social Media nicht. Das liegt aber daran, dass viele Unternehmen die sozialen Medien falsch verstehen. Wann also funktioniert social media? Zwei einfache Tipps dazu...

Jeder macht's irgendwie - aber nur wenige haben Erfolg damit: Social Media Marketing. Erstens: nutzen Sie die sozialen Netzwerke nicht einfach um ihre Werbebotschaften zu verbreiten. Bieten Sie Ihren Zielgruppen nützliche und unterhaltsame Informationen. Und die Möglichkeit mit Ihnen zu kommunizieren. Facebook, Instagram, Twitter, Pinterest, XING oder LinkedIn. Das sind nicht einfach Kanäle, um kostenlos seine Werbung posten zu können. 

Werbung mit Eigenlob und Selbstdarstellung - davon sollten Sie grundsätzlich die Finger lassen. Und ganz besonders in sozialen Medien - da ist das ein absolutes NoGo. Damit machen Sie sich richtig unbeliebt. Egal ob bei Geschäftskunden oder bei privaten Konsumenten. 

Keine Recycling-Plattform für Werbung

Hagen Stoll, Experte für Consultative Marketing kennt viele Fälle, in denen Social Media falsch verstanden wird: "Ganz häufig wird vorhandenes Werbematerial einfach umgestrickt und dann gepostet. Das ist auf den ersten Blick natürlich kostengünstig aber das gewinnt auf Dauer nicht das Vertrauen der Zielgruppen. Auf der anderen Seite darf man es dann aber auch nicht zu populistisch sehen. Also wenn eine Versicherung zum Beispiel Sportsponsor ist ... und die ganze Facebook Seite dann voll ist von Fußball und Golf ... weil man hofft, dass die Leute das mehr interessiert als Versicherungsthemen. ... dann ist das natürlich eine Bankrotterklärung an die eigene Kernkompetenz. Es geht wirklich darum, mit den Zielgruppen im Dialog zu sein, mit möglichst nützlichen und interessanten Informationen aus den eigenen Themenbereichen."

Ein wichtiger Punkt: Sie haben hier einen direkten Draht zu Ihren Zielgruppen! Super - nutzen Sie ihn! Achten Sie darauf, welche Fragen haben ihre Kunden? Und ganz wichtig: Geben Sie auch Antworten. Bieten Sie Hilfestellungen. Informativ und gerne auch unterhaltsam. So viel zum ersten Tipp. Damit alleine sind Sie noch nicht erfolgreich.

Social Media Maßnahmen als Teil der Gesamtstrategie

Wichtig ist vor allem unsere nächste Empfehlung: Durchdenken Sie systematisch den gesamten Entscheidungsprozess ihrer Kunden. Welche Schritte sind nötig, damit Interessenten zu Käufern werden? Sie werden feststellen: soziale Medien werden ein immer wichtigerer Teil in diesem Prozess. Informieren, Vergleichen, Bewertungen von anderen Usern einholen - ein ganz typisches Vorgehen, wenn es um Kaufentscheidungen geht. Das hat eine gewisse Eigendynamik, in der Tat. Aber keine Angst, diese Dynamik können Sie für sich nutzen: Denn Sie haben die Chance, Ihre Interessenten an diesem Punkt abzuholen und für Ihre Produkte und Leistungen zu überzeugen. Sind wir mal ehrlich: Genau genommen wünschen sie sich doch neue Kunden und nicht einfach nur Fans und Follower.

Fans und Follower sind noch keine Kunden

Der häufigste Fehler, den Hagen stoll bei Unternehmen oft beobachtet: Sie setzen die Gleichung Klicks, Fans und Follower bedeuten gleich mehr Erfolg. "Social Media versucht sich ja manchmal etwas loszulösen von der Verantwortung für Kundengewinnung und mehr Umsatz. Ähnlich wie Markenführung. Man möchte damit also eher indirekt einen Beitrag zum Geschäftserfolg für das Unternehmen leisten. Das ist aber nicht wirklich ein Widerspruch. Die Leute suchen ja nach konkreten Lösungen. Also macht es auch Sinn, diese Interessenten systematisch quasi aus den sozialen Medien herauszuholen und in den Kaufprozess zu führen. Ich muss auch die echten Kontaktdaten außerhalb der Sozialen Medien gewinnen. Denn meine Facebook-Fans und Twitter-Follower gehören faktisch nicht mir. Facebook, Twitter und Co. können meinen Kanal einfach abschalten, aus allen möglichen Gründen ... und dann wären alle Kontakte futsch."

Sinnvolle Verknüpfung zum Vertrieb schaffen

Zusammengefasst heißt das: Innerhalb der sozialen Medien können sie nicht wirklich etwas verkaufen: Eigentlich logisch. Es gibt keinen Warenkorb, keinen Bestellbutton - dafür sind die Netzwerke auch nicht da. Was Sie brauchen sind sinnvolle Verknüpfungen Ihrer Social Media-Inhalte zu ihrem Vertrieb, ihrem Shop oder ihren Niederlassungen.

In den sozialen Medien finden Sie keine neuen Kunden. Sie finden lediglich neue Interessenten. Und die müssen systematisch im Entscheidungsprozess weitergeführt werden. Und das wird leider häufig übersehen. Integrieren Sie Ihre Aktivitäten in den sozialen Medien intelligent in ihr gesamtes Online-Marketing und auch in ihr gesamtes Marketing. Unternehmen, die das umsetzen ... für die lohnt sich social media!



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